Aus dem Gemeinderat: Grünes Licht für die Erweiterung des Seniorenwohnheims St. Zeno in Naturns

Der Gemeinderat von Naturns hat einstimmig die Erweiterung des Seniorenwohnheims St. Zeno beschlossen. Geplant sind fünf zusätzliche Bewohnerzimmer sowie ein barrierefreier Garten für Menschen mit Demenz.

Veröffentlichungsdatum:

02.10.2026

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2 Minuten

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Grünes Licht für die Erweiterung des Seniorenwohnheims St. Zeno in Naturns

Auf der Dachterrasse des Seniorenwohnheimes St. Zeno sollen fünf neue Zimmer in Holzbauweise und ein neuer Garten für Menschen mit Demenz entstehen.

Beschreibung

Der Gemeinderat von Naturns hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für die Erweiterung des Seniorenwohnheims St. Zeno ausgesprochen. Es sind fünf zusätzliche Bewohnerzimmer geplant. Die Bauarbeiten sollen 2028 beginnen, die geschätzten Gesamtkosten liegen bei rund 1,5 bis 1,6 Millionen Euro.

„Mit der Erweiterung schaffen wir zusätzlichen Wohnplatz und investieren damit in eine zeitgemäße Betreuung unserer Seniorinnen und Senioren. Das Ziel ist es, in Naturns auch künftig eine hochwertige Pflege in einem Umfeld zu ermöglichen, das den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt“, betont Bürgermeister Zeno Christanell.

Das Seniorenwohnheim St. Zeno wurde 2006 errichtet und verfügt derzeit über 48 Wohn- und Pflegezimmer. Die Auslastung liegt laut Heimleitung bei nahezu 100 Prozent. „Diese hohe Auslastung zeigt, wie wichtig das Angebot für die Gemeinden Naturns, Plaus und Schnals ist. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die sehr guten Rahmenbedingungen“, erklärte Heimdirektor Stephan Rinner im Gemeinderat.

Im Zuge der Erweiterung wird ein Teil der bestehenden Dachterrasse im dritten Obergeschoss überbaut. Dadurch entstehen fünf zusätzliche Bewohnerzimmer mit barrierefreien Bädern sowie ein kleines Büro mit Küche für die Mitarbeitenden. Die verbleibende Dachterrasse wird zu einem kleinen Garten umgestaltet mit barrierefreier und übersichtlicher Wegeführung, die insbesondere den Bedürfnissen demenzkranker Bewohner Rechnung trägt.

„Gerade für Menschen mit Demenz sind vertraute, überschaubare und gut gestaltete Räume von großer Bedeutung. Eine einfühlsame Betreuung und ein passendes Umfeld können wesentlich dazu beitragen, Sicherheit und Würde im Alltag zu erhalten“, sagt Sozialreferent Florian Gruber.

Die Planung wurde in enger Abstimmung zwischen Gemeinde, Heimleitung, Pflegepersonal und Planungsteam entwickelt. Die Machbarkeitsstudie stammt von Lukas Schwienbacher und Sebastian Gamper. „Unser Anspruch war es, eine Lösung zu entwickeln, die pflegerische Anforderungen, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Effizienz miteinander verbindet“, erklären die zwei jungen Naturnser Planer. Die Ausführung ist im Sinne der Nachhaltigkeit in Holzbauweise vorgesehen.

Das Projekt ist Teil der Weiterentwicklung des Generationenparks in Naturns mit Tagespflege sowie Betreutem und Begleitetem Wohnen. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich zudem das Gemeinschaftshaus mit medizinischen Basisangeboten und der Sozialsprengel. Eigentümer des Seniorenwohnheims sind die Gemeinden Naturns, Plaus und Schnals.

Für Landesrätin Rosmarie Pamer ist die Erweiterung ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung der sozialen Infrastruktur: „Wir brauchen wohnortnahe Angebote, die älteren Menschen Sicherheit, Betreuung und Lebensqualität bieten. Das Land Südtirol wird das Vorhaben im Rahmen der vorgesehenen Möglichkeiten großzügig unterstützen.“

Die Detailplanung und Ausschreibung sind für 2027 vorgesehen, der Baubeginn ist für 2028 geplant.

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Zuletzt aktualisiert: 02.10.2026, 10:53 Uhr

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